Fast 800 Jahre Geschichte

Die Abtei Notre-Dame de Saint-Remy von Rochefort, gegründet im Jahr 1230, liegt in Belgien in der Provinz Namur.

© Guy Focant

Die Mönche leben nach der Regel des Heiligen Benedikt „ora et labora“: „bete und arbeite“.

Diese Regel bestimmt seit dem 6. Jahrhundert das Leben der Mönche. Im Rhythmus der sieben täglichen Gottesdienste organisieren die Mönche ihren Tag wie folgt: acht Stunden Schlaf, acht Stunden Arbeit und acht Stunden Gebet.

Die Mönche führen daher ein Leben, das auf das Gebet, die Stille und die Kontemplation ausgerichtet ist.

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Die Regel des Heiligen Benedikt

Die Benediktsregel legt außerdem fest, dass sie erst dann wirklich Mönche sind, wenn sie von der Arbeit ihrer Hände leben.

So widmeten sich die Mönche viele Jahrhunderte lang der Landwirtschaft. Die wirtschaftlichen Veränderungen unserer Zeit lenkten die klösterliche Arbeit in andere Richtungen: die Herstellung von Bier.

Die Brauerei sichert ihnen das Minimum an erforderlichen Ressourcen für ein einfaches Leben, ein ernsthaftes intellektuelles Streben, die Instandhaltung der Gebäude und die Hilfe, die sie den Bedürftigsten zukommen lassen müssen.

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Die Internationale Trappistenvereinigung

Die Trappistenabteien weltweit, unter Führung jener, die über eine Brauerei verfügen, haben sich ab 1997 in einer Vereinigung zusammengeschlossen: der Internationalen Trappistenvereinigung. Diese Vereinigung hat 3 grundsätzliche Regeln beschlossen, um das Label „Authentisches Trappistenprodukt“ nutzen zu dürfen, nämlich:

  • Das Produkt muss in der unmittelbaren Umgebung der Abtei hergestellt worden sein.
  • Die Produktion erfolgt unter Aufsicht der Mönche.
  • Einnahmen aus der Produktion müssen für die Bedürfnisse der Gemeinschaft, für Solidarität, Entwicklungsprojekte und wohltätige Zwecke verwendet werden.

Nur die Kirche ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Jeder, der möchte, kann an einem Gottesdienst in Anwesenheit der Mönche teilnehmen.

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